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Plakat nein zu Gewalt  an Frauen und Mädchen

Der gefährlichste Ort für Frauen ist das eigene Zuhause. Die polizeiliche Kriminalstatistik weist für 2019 einen Anstieg der häuslichen Gewalt aus. Jeden dritten Tag tötet ein Mann in Deutschland seine (Ex-)Partnerin, jeden Tag versucht es einer. 
Rückwärtsgewandte Rollenbilder und die Festigung patriarchaler Strukturen, gerade auch im Zusammenhang mit Kriegen, Krisen und Flucht, wirken sich für viele Frauen und Mädchen lebensgefährlich aus. Gewalt gegen sie ist weltweit die häufigste Menschenrechtsverletzung. 

Die Aktionstage „16 Tage – Stopp Gewalt gegen Frauen“ rücken dieses Thema alljährlich in den Fokus. Noch immer werden Frauen in Deutschland nicht effektiv vor Gewalt geschützt. Die Aktionstage greifen...

die genannten Zusammenhänge und ihre Verschärfung durch die Corona-Krise auf. Sie zeigen, in welch erschreckender Weise und wie allgegenwärtig Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist, gerade im Nahbereich und ganz unabhängig von Kultur, Nationalität und Schicht.

Bundesweit beginnen die Aktionstage am Mittwoch, 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und enden am Donnerstag, 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Die Freiburger Aktionstage gehen dieses Jahr bis zu Samstag, 12. Dezember, und werden von einem breiten Bündnis aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen getragen.

Im Rahmen der diesjährigen Aktionstage gibt es verschiedene Veranstaltungen und Aktionen, die aufgrund der Corona-Pandemie vorwiegend online stattfinden. Die Veranstaltungen werden von den jeweiligen Vereinen eigenständig durchgeführt und durch unterschiedliche Geldgebende unterstützt. Das Gesamtprogramm der Aktionstage wird gefördert von der städtischen Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, die mit einem neuen Plakatmotiv im öffentlichen Raum auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam macht.

„Gewalt schafft Verletzungen, die über die körperliche Ebene weit hinaus gehen“, sagt die städtische Frauenbeauftragte Simone Thomas. „Ich möchte alle Betroffenen ermutigen sich zu wehren und Hilfe in Anspruch zu nehmen.“ In Freiburg gibt es viele Anlaufstellen, die Hilfe und Unterstützung bieten.

Das Veranstaltungsprogramm steht auf www.16days-freiburg.de und auf www.freiburg.de/frauenbeauftragte

Das Plakat als PDF

Stadt Freiburg/PM
Bild: Stadt Freiburg

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